Anbaucarport

Als Anbaucarport bezeichnet man alle Carports, die an eine oder mehrere Hauswände, einen Zaun oder eine fest installierte Garage angebaut sind. Dadurch ist in der Regel weniger Materialaufwand nötig, da an den festen Wänden und Zäunen keine zusätzlichen Stützpfosten notwendig sind. Damit bildet diese Carportvariante den Gegensatz zu einem freistehenden Carport. Wir möchten auf dieser Seite die Unterschiede zwischen den beiden Bauweisen erläutern sowie Vor- und Nachteile näher beleuchten. Außerdem erklären wir, was man als Käufer bei einem Anbaucarport beachten muss.

Anbaucarport

Anbaucarport

Der Anbaucarport – Vor- und Nachteile

Ein Anbaucarport lässt sich prinzipiell für jeden Carporttyp realisieren. Dabei spielt etwa die Größe des Carports keine Rolle – sowohl Einzelcarports, als auch Doppelcarports  oder große Reihencarports lassen sich beliebig an einer oder mehreren Gebäudewänden anbauen. Auch die Dachform ist für die Wahl „freistehend vs. Anbaucarport“ irrelevant – ganz gleich ob Sie ein Carport Satteldach, ein Carport Bogendach oder ein Carport Flachdach bevorzugen, für alle Varianten des Oberbaus lässt sich problemlos eine Anbauform umsetzen.

Der Unterschied zwischen einem Anbaucarport und dem freistehenden Pendant besteht in erster Linie in der Nutzung der vorhandenen Grundstücksfläche. Typischerweise benötigt ein freistehender Carport mehr Platz als eine Lösung, die direkt an das Haus gebaut wird. Grundsätzlich gilt daher: Wer auf seinem Grundstück nur begrenzt Platz hat für einen Carport, sollte auf jeden Fall einen Anbaucarport in Erwägung ziehen.
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zwischen den Ausführungen ist zudem der Zugang zum Carport von außen. Während die freistehende Variante meist von allen Seiten begehbar ist, hat man zu einem Anbaucarport nur von 2 oder 3 Seiten aus mögliche Eingänge von außen. Auf der anderen Seite kann dies natürlich auch vom Besitzer genutzt werden. Ist ein direkter Zugang vom Haus zum Carport gewünscht, kann man problemlos einen separaten Hauseingang installieren oder den Carport so am Haus ansetzen, dass ein bereits vorhandener Eingang genutzt wird. So muss man bei schlechtem Wetter nicht erst ein paar Schritte im Freien machen, bevor man Zugang zum Carport bekommt.
Der dritte unübersehbare Kontrast zwischen einem freistehenden Carport und einem Anbaucarport ist das Design und die Außenwirkung. Hier scheiden sich die Geister – viele Hausbesitzer sehen in der freistehenden Variante die elegantere und modernere Lösung. Diese Meinung teilen auch viele zeitgenössische Architekten. Der Anbaucarport wirkt dagegen eher klassisch und praktisch. Aber wie bei allen Designfragen gilt natürlich: das äußere Erscheinungsbild wird von jedem Betrachter sehr subjektiv bewertet.

Anbaucarport mit Eingang

Anbaucarport mit Eingang

Was man bei einem Anbaucarport beachten muss

Der Anbaucarport lässt sich beliebig an einer oder mehreren Hauswänden installieren. Außerdem ist es auch möglich, Zäune als weitere tragende und unterstützende Element zu nutzen. Prinzipiell sollte man dabei beachten, dass der Carport sich nicht ohne Weiteres entfernen lässt. Man sollte also sicherstellen, dass alle genutzten Bauelemente in einem guten Zustand sind. Falls in nächster Zeit eine Sanierung oder äußerliche Verschönerungen fällig werden, bedeutet das Arbeiten um einen Anbaucarport herum einen deutlichen Mehraufwand. Es empfiehlt sich also, vor dem Bauprojekt die genutzten Hauswände zu prüfen und auch äußerliche Maßnahmen, wie Verputzen oder Streichen, vorher durchzuführen.
Ansonsten muss vor Baubeginn geprüft werden, ob die anzubauende Wand hoch genug ist für den Dachanschluss des Anbaucarports. Bungalows mit niedrigen Decken etwa sind für manche Anbaudächer zu niedrig. Generell gilt für jeden Anbaucarport, dass eine gerade und stabile Wand vorhanden sein muss, an dem das Dach des Carports befestigt werden kann.

Anbaucarport mit Zaun

Anbaucarport mit Zaun

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Peter Ager – Geschäftsführer von CarTop Carports

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Britt Berg
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